Das Limmattal gehört mit etwa 200.000 Menschen zu den dichtbe­sie­delten Räumen der Schweiz. Um den negativen Auswirkungen des Verkehrs begegnen zu können, bedarf es langfristiger Ideen und nachfrageseitiger Trendentwicklungen. Eine besondere Rolle nimmt dabei der Umweltverbund ein, der im Konzept bspw. durch eine neue Stadtbahn und einen neuen Radschnellweg entlang der Limmat ge­fördert wird. Darüber hinaus ist angedacht, die bestehen-den und neuen Mobili­tätsangebote zu einer komplementären Mobilität zu verknüpfen. Neben dem ÖPNV sind hierbei ergänzende Dienst­leis­tungen wie Carsharing, Fahrradverleihsysteme, und Nahlogistikan­gebote zu integrieren. Der öffentliche Verkehr wird zudem individu­ali­siert, in dem ÖPNV, Mitfahrgelegenheiten und Taxiverkehre in einem On-Demand-Mobility-System zusammenge-führt werden. Räumlich werden die Angebote an Mobility Hubs gebündelt, die sowohl an ÖPNV-Stationen als auch in Wohnquar-tieren, Gewerbegebieten oder an verkehrsintensiven Einrichtungen verortet sind.

Lenkungsgremium „Ideenkonkurrenz Perspektive Raumentwicklung Limmattal“

Kanton Aargau, Kanton Zürich und Schweizerisches Bundesamt für Raumentwicklung ARE

koordiniert durch:
ETH Zürich

ASTOC GmbH & Co. KG, Mavo GmbH, berchtoldkrass space&options

2013

  • Mobilitätskonzept im Rahmen der Ideenkonkurrenz zur Raumentwicklung
  • Konzeptionelle verkehrliche Beratung
  • GIS- und Verkehrsanalysen
  • Teilnahme am Workshopverfahren